Baby Born Zubehör im Test: was sich bei uns lohnt und was nicht

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Auf einen Blick

  • Geeignet ab: 3 Jahren laut Hersteller. Unsere Tochter hat ihre Puppe mit etwa zweieinhalb bekommen.
  • Bei uns genutzt seit: August 2024, Zubehör ist nach und nach dazugekommen
  • Unsere Favoriten: Puppenwagen, Essens-Set mit Flasche, Stoffwindeln, die silberne Leggings und der Schwimmring
  • Kann man sich sparen: den Bärenanzug, die Einwegwindeln und das Plüschjacken-Set (außer der Leggings)
  • Gut zu wissen: Die Puppe braucht nach jedem Wasserspiel lange zum Trocknen.

Unsere Puppe im Überblick

Unsere Tochter hat den Baby Born Magic Boy, eine 43 cm große Puppe mit weichem Körper, die ohne Batterien auskommt. Sie kann trinken, Pipi machen, weinen und über einen „magischen“ Schnuller die Augen schließen. Mitgeliefert werden Töpfchen, Windel, Teller mit Löffel, eine Portion Brei, Flasche, Schnuller und ein Freundschaftsbändchen für Kind und Puppe.

Erster Eindruck und Start bei uns

Die Puppe kam im Sommer 2024 zu uns. Ich war damals mit unserem Sohn schwanger, und unsere Tochter, gut zweieinhalb Jahre alt, sollte ein eigenes Baby zum Versorgen haben, bevor das echte Geschwisterchen kommt. Seitdem wird gefüttert, gewickelt, schlafen gelegt und spazieren gefahren.


So nutzen wir sie im Alltag

Die Puppe wird bis heute regelmäßig bespielt, und inzwischen findet auch unser Sohn mit 1,5 Jahren sie spannend. Sie hat das gut überstanden, robust ist sie auf jeden Fall.

Von den vielen Funktionen nutzt unsere Tochter vor allem zwei: Sie gibt der Puppe die Flasche, allerdings ohne Wasser, und schließt ihr über den Schnuller die Augen. Alles, was mit Wasser zu tun hat, macht sie selten. Der Grund ist einfach: Wenn die Puppe einmal nass ist, dauert es lange, bis sie wieder trocken ist. Als sie einmal mit in der Badewanne war, haben wir das gemerkt.

Das mitgelieferte Zubehör ist bis auf die Flasche noch vollständig da und wird regelmäßig benutzt. Die Flasche war irgendwann verschwunden, wie das mit kleinen Teilen eben so ist.

Das Zubehör im Einzelnen

Mit der Zeit ist einiges dazugekommen, manches gekauft, manches geschenkt. Hier steht, was davon wirklich bespielt wird.

Interaktive Flasche mit Löffelaufsatz: lohnt sich

Die Flasche hat bei uns die verschwundene Original-Flasche ersetzt und wird zusammen mit dem Essens-Set zum Füttern benutzt. Beim „Trinken“ macht sie ein Nuckelgeräusch, das ein bisschen mechanisch klingt, aber in Ordnung ist. Den Löffelaufsatz nutzt unsere Tochter gar nicht, nur die Flasche. Die Silikonhülle zieht Staub an. Die Batterie mussten wir bisher noch nicht wechseln.

Essens-Set mit Mahlzeitenkarten: lohnt sich, mit kleinen Abstrichen

Gibt man Wasser in den Teller, erscheint auf der Karte darunter ein Gericht. Diese Funktion nutzt unsere Tochter wirklich. Das Set ist süß gestaltet, die Oberfläche aber empfindlich: An zwei Stellen ist bei uns das Weiße schon abgekratzt. Ich hätte mir außerdem etwas realistischeres Essen gewünscht.

Hochstuhl in Holzoptik: lohnt sich

Der Hochstuhl wird zum Füttern benutzt, und unser Sohn trägt ihn gern durch die Wohnung. Er steht gut. Die Puppe hineinzusetzen ist wegen ihrer recht steifen Arme und Beine etwas fummelig, unsere Tochter schafft es aber allein. Beim Herausnehmen geht manchmal vorne der Bügel ab, den sie selbst wieder anstecken kann. Der Aufkleber auf der Lehne hat sich bei uns schon verabschiedet.

Stoffwindeln statt Einwegwindeln: unser Tipp

Die Baby-Born-Einwegwindeln sind durch das ständige An- und Ausziehen schnell kaputtgegangen und auf Dauer zu teuer. Wir haben deshalb Stoffwindeln mit Klettverschluss von Heless gekauft, die für Puppen von 35 bis 45 cm passen. Die sind seitdem im Einsatz.

Mantel-Set mit Hasenohren: lohnt sich

Zum Set gehören ein Mantel mit Hasenohren, ein Kleid und eine rosa Leggings. Die Leggings ist etwas eng und spannt über der Windel, geht aber drüber. Sonst ist uns an dem Set nichts aufgefallen.

Plüschjacken-Set in Pink: würden wir nicht noch mal kaufen

Das Set mit Plüschjacke, silberner Leggings und Mütze haben wir irgendwann im Spielzeuggeschäft mitgenommen. Die silberne Leggings mag unsere Tochter sehr. Sie ist bei uns im Dauereinsatz und wird mit allen möglichen Oberteilen kombiniert. Allerdings ist sie noch etwas enger als die rosa Leggings aus dem Hasen-Set, und inzwischen löst sich an einer Stelle die Naht. Die Plüschjacke fusselt, und die Mütze reicht nicht über die Ohren. Trotz der Lieblingshose würde ich das Set wegen dieser Mängel wohl nicht noch einmal kaufen.

Glitzerstiefel: sitzen gut

Zusammen mit dem Plüschjacken-Set haben wir im Spielzeuggeschäft auch die Glitzerstiefel mitgenommen. Sie lassen sich leicht anziehen und halten dank eines Klettverschlusses an der Seite gut am Fuß. Unsere Tochter zieht sie der Puppe regelmäßig an.

Bärenanzug: würden wir nicht kaufen

Den Anzug haben die Großeltern zum Geburtstag geschenkt, weil unsere Tochter die Optik so süß fand. Latzhose und Shirt sind in Ordnung. Die Schuhe passen aber gar nicht, sie sind fast doppelt so groß wie die Füße der Puppe. Angezogen wird das Set kaum.

Einhorn-Outfit: leicht anzuziehen

Das Einhorn-Outfit hat unsere Tochter im März 2026 von Freunden zum Geburtstag bekommen. Es lässt sich leicht anziehen, und unter die Hose passt sogar eine Stoffwindel. Gestört hat uns daran bisher nichts.

Schwimmset Einhorn und Kapuzenhandtuch: fürs Rollenspiel

Schwimmring, Badeanzug, Sonnenbrille und Badelatschen werden zum ausgedachten Schwimmengehen benutzt, das Kapuzenhandtuch danach oder wenn die Puppe „badet“. Der Schwimmring ist dabei unser Favorit. Mit echtem Wasser war das Schwimmset nur einmal in der Badewanne, wegen der langen Trockenzeit der Puppe. Wer sich also vorstellt, dass die Puppe regelmäßig mit badet, sollte das wissen.

Deluxe Puppenwagen: unser Lieblingsteil

Der Puppenwagen ist wirklich toll. Er ist stabil, lässt sich leicht schieben und in der Höhe verstellen, und die Babyschale kann man herausnehmen und separat tragen. Wir nutzen ihn vor allem drinnen. Zusammenklappen lässt er sich leicht, nur nicht ganz intuitiv: Ich muss jedes Mal kurz überlegen, wie es ging. Kopf- und Fußteil lassen sich getrennt verstellen, verrutschen aber schon bei leichtem Druck. Und für die Sitzposition hätte ich mir einen Anschnallgurt gewünscht. Unser Modell gibt es inzwischen nicht mehr neu.

Gebraucht findest du unseren Wagen noch unter dem Namen „Baby Born Deluxe Puppenwagen“, zum Beispiel auf Kleinanzeigen. Baby Born hat außerdem ein Nachfolgemodell herausgebracht, das wir selbst nicht kennen. Ob es genauso stabil ist und sich genauso verstellen lässt wie unseres, können wir deshalb nicht sagen.

Puppentrage von Hoppediz: wie eine echte Trage

Die Puppentrage von Hoppediz haben wir seit knapp zwei Jahren, und sie ist verarbeitet wie eine richtige Babytrage, aus festem, gewebtem Tragetuchstoff. Um den Bauch wird sie mit Klett geschlossen, die beiden Bänder laufen über den Rücken, kreuzen sich und werden vorne gebunden. Allein schafft unsere Tochter das nicht, wir helfen beim Anziehen. Anders lässt sich eine Trage, die wirklich hält, aber kaum bauen.

Genutzt wird sie nicht regelmäßig, sondern in Phasen. Am meisten war sie im Einsatz, als ich unseren Sohn selbst noch in der Trage hatte: Da wollte unsere Tochter ihr Baby genauso tragen wie ich. Gestört hat uns an der Trage bisher nichts.

Das gefällt uns

  • Robust: Die Puppe wird seit über zwei Jahren bespielt, inzwischen auch vom kleinen Bruder.
  • Funktioniert ohne Batterien: Nur die Zusatzflasche braucht welche.
  • Zubehör, das im Alltag ankommt: Puppenwagen und Essens-Set sind ständig im Einsatz.

Was uns aufgefallen ist

  • Viele Funktionen werden nicht genutzt: Bei uns sind es vor allem Flasche und Schnuller. Die Wasserfunktionen bleiben meist ungenutzt.
  • Früher als angegeben: Unsere Tochter hat die Puppe mit etwa zweieinhalb bekommen, obwohl sie ab drei Jahren angegeben ist. Bei uns hat das gut funktioniert, mit kleinen Teilen wie dem Schnuller sollte man in dem Alter trotzdem aufpassen.

Das stört uns

  • Lange Trockenzeit: Ist die Puppe einmal nass, dauert es lange, bis sie wieder trocken ist. Deshalb wird bei uns kaum mit Wasser gespielt.
  • Kleine Schwächen beim Zubehör: abgekratzte Farbe am Teller, ein abgelöster Aufkleber am Hochstuhl, Schuhe in der falschen Größe, eine fusselnde Plüschjacke und eine Naht an der Leggings, die sich löst.
  • Einwegwindeln: gehen schnell kaputt, Stoffwindeln sind die bessere Wahl.

Unser Fazit

Die Baby Born ist bei uns seit über zwei Jahren im Einsatz und hat sich gelohnt, vor allem als Vorbereitung auf das Geschwisterchen. Beim Zubehör lohnt es sich, gezielt auszuwählen: Puppenwagen, Essens-Set mit Flasche, Stoffwindeln, die silberne Leggings und der Schwimmring werden bei uns besonders gern bespielt. Kleidung kauft man am besten nach Passform, nicht nach Optik. Und wer hofft, dass die Puppe oft mitbadet, sollte die lange Trockenzeit einplanen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Die Puppe und das meiste Zubehör haben wir selbst gekauft, der Bärenanzug war ein Geschenk der Großeltern, das Einhorn-Outfit ein Geschenk von Freunden. Die Puppentrage haben wir direkt bei Hoppediz bestellt. Meine Erfahrungen gebe ich ehrlich und unabhängig wieder. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

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